Dein Hund findet Dinge gruselig, bei denen du dich manchmal fragst: Ernsthaft? Das jetzt auch noch? Er verkriecht sich, wird unruhig, friert regelrecht ein oder aktiviert draußen den Fluchtmodus?
Was für uns völlig harmlos aussieht, kann für den Hund echte Angst sein. Und Angst lässt sich nicht wegdiskutieren – auch dann nicht, wenn wir den Auslöser selbst überhaupt nicht nachvollziehen können.
Angst kann viele Ursachen haben: Veranlagung, fehlende oder ungünstige Erfahrungen, Schmerzen, einzelne erschreckende Erlebnisse oder länger anhaltende Überforderung. Dabei ist nicht jeder ängstliche Hund traumatisiert – und nicht jeder Tierschutzhund trägt automatisch ein Trauma mit sich herum.
Genau deshalb lohnt sich der zweite Blick. Denn ein Hund, der stehen bleibt oder etwas verweigert, muss nicht automatisch Angst haben. Er kann unsicher oder überfordert sein, Schmerzen haben, einen Konflikt erleben – oder tatsächlich gerade einfach nicht wollen. Umgekehrt kann vermeintliche „Sturheit“ eben auch echte Angst sein.
Im Training schauen wir deshalb nicht nur darauf, was dein Hund nicht macht, sondern warum er es nicht macht. Wir lernen, seine Körpersprache genauer zu lesen, schaffen passende Abstände und Bedingungen und arbeiten kleinschrittig daran, dass aus Unsicherheit vielleicht erst ein vorsichtiges „Was ist das?“ und irgendwann Neugier oder sogar Mut werden kann.
Wenn meine Anwesenheit für deinen Hund zunächst selbst zu viel wäre, kann das „Kennenlernen & Realitäts-Check“ in bestimmten Fällen auch per Video stattfinden. So können wir eure Situation zunächst aus sicherer Distanz besprechen und gemeinsam entscheiden, wie der weitere Trainingsweg aussehen kann.
Vor dem ersten Einzeltraining lernen wir uns einmalig beim „Kennenlernen & Realitäts-Check“ kennen. Bei sehr unsicheren oder ängstlichen Hunden kann dieses Kennenlernen in bestimmten Fällen auch per Video stattfinden. Dabei schauen wir uns euren aktuellen Stand an und klären, welches Training zu euch und eurem Alltag passt.