Leinenaggression
VERHALTEN
Viele Hundebesitzer*innen haben es schon einmal gesehen, wie sich ein anderer Hund an der Leine wie eine aggressive Bestie verhält, sobald sich ein anderer Hund nähert; sich in die Leine hängt mit fletschenden Zähnen und dem schönsten Verbellen, was der Hund im Repertoire hat.
Für Außenstehende dann völlig unverständlich zu sehen, wie derselbe Hund sich entspannt im Hundefreilauf mit Artgenossen zeigt.
Als Hundebesitzer*in so eines Hundes ist es nicht leicht und meistens haben diese (gegen die Annahme Außenstehender) schon mehrere Hundeschulen, Seminare oder Hundetrainer hinter sich.
Verhalten, das mit Leinenaggression einhergeht:
- Bellen und Knurren
- Zerren an der Leine
- Hochspringen oder Anstarren
- Angreifen oder beißen (meist in Form von Abwehrverhalten)
Was ist also nicht ganz rund gelaufen?
URSACHEN
Viele Menschen kennen Situationen, in denen ein Hund an der Leine plötzlich deutlich stärker reagiert als im Freilauf. Er bellt, knurrt, springt in die Leine, fixiert oder versucht, Distanz zu schaffen.
Für Außenstehende wirkt das oft widersprüchlich – besonders dann, wenn derselbe Hund ohne Leine wesentlich entspannter mit Artgenossen umgeht.
Für die Menschen am anderen Ende der Leine kann das sehr belastend sein. Viele haben bereits einiges ausprobiert und suchen nach einem Weg, Begegnungen wieder ruhiger und besser einschätzbar zu machen.
Verhalten, das bei Leinenaggression auftreten kann:
- Bellen und Knurren
- starkes Ziehen oder in die Leine springen
- Fixieren oder Anstarren
- Hochspringen oder hektische Bewegungen
- nach vorne gerichtetes Verhalten bis hin zu Schnappen oder Beißen